EnBW: Ergebnisentwicklung in 2009 insgesamt robust

Strombereich das umsatzstärkste Geschäftsfeld

17. Februar 2010

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG konnte nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2009 ein insgesamt robustes Ergebnis erwirtschaften, das in Teilen aber deutlich von der allgemeinen Wirtschaftskrise geprägt wurde. So verringerte sich der Stromabsatz der EnBW im Zuge des konjunkturbedingten Produktionsrückgangs bei Teilen der Industriekunden um insgesamt 8,3 % auf 119,7 Mrd. KWh. Der Gasabsatz blieb im Berichtsjahr mit 65,8 Mrd. KWh ebenfalls unter dem Vorjahreswert von 69,8 Mrd. KWh (-5,7 %).

In Folge des Absatzrückgangs sank im Berichtsjahr auch der Umsatz insgesamt um 4,5 % auf nunmehr 15.564,2 Mio. €. In den beiden Geschäftsfeldern Strom und Gas entwickelten sich die Umsätze rückläufig. Dagegen konnte die EnBW den Umsatz im Geschäftsfeld Energie- und Umweltdienstleistungen um 5,0 % erhöhen. Mit einem Anteil von 79,6 % ist der Strombereich unverändert das umsatzstärkste Geschäftsfeld der EnBW, gefolgt vom Gasbereich mit einem Umsatzanteil von 15,8 % und dem Geschäftsfeld Energie- und Umweltdienstleistungen mit 4,6 %.

Die EnBW erwirtschaftete ein operatives Ergebnis vor Ertragsteuern, Finanz- und Beteiligungsergebnis (Adjusted EBIT) in Höhe von 1.793,9 Mio. € und konnte damit ihr Ergebnis vom Vorjahr bestätigen.

Das neutrale EBIT verbesserte sich auf Konzernebene von -325,7 Mio. € auf 95,4 Mio. €. Höhere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen konnten im Berichtsjahr Belastungen aus Abschreibungen auf das Vorratsvermögen und sonstige kurzfristige Vermögenswerte bzw. Wertberichtigungen im Kraftwerksbereich in Höhe von 116,5 Mio. überkompensieren.