Nehmen wir als Beispiel Windenergie. Gibt es viel Strom aus
Windkraft, gehen die Preise nach unten. Bei einem fixierten
Abnahmepreis für die Produktionsmenge spielt das immer gegen mich.
Wir nennen das Kanibalisierung, weil es eine negative Korrelation
gibt zwischen den Volumina, die produziert werden, und den Preisen.
Dieses Risiko übernehmen wir. Das gilt auch für das sogenannte
Balancing-Risiko. Das betrifft die Kosten, die durch die Differenz
von Prognose und tatsächlicher Stromproduktion entstehen. In Summe
gibt es also unterschiedliche Risiken. Letztlich ist es
Verhandlungssache und eine Frage des Preises, wie die Risiken
verteilt werden.