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E-Ladesäulen: wo lohnen sie sich?

Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos gilt es, die richtigen Standorte finden. Spezialisten setzen dafür selbstlernende Algorithmen ein.

05. Dezember 2018
E-Ladesäulen: wo lohnen sie sich?
(©jd-photodesign - stock.adobe.com)

Stadtwerke stehen vor der Herausforderung, Ladesäulen dort zu bauen, wo sie großen Nutzen bieten.

Die Experten des Start-ups Geospin aus Freiburg haben einen selbstlernenden Algorithmus entwickelt, der aus großen Datenmengen die optimalen Standorte für Ladesäulen errechnet, so die Thüga in einer Mitteilung.

Über zehn Stadtwerke der Thüga-Gruppe haben dieses Know-how bereits genutzt und mit Hilfe der Datenanalyse von Geospin ihr Ladenetz erfolgreich ausgebaut, heißt es.

Standortanalyse erlaubt wirtschaftlichen Betrieb

Die Standortanalyse von Geospin basiert auf mehr als 700 externen Umgebungsinformationen.

Diese schließen unter anderem Verkehr, Demographie, soziale Medien und Points of Interest, wie Kinos, Restaurants oder öffentliche Einrichtungen, ein.

»Wir konnten bei einem kleinen Stadtwerk aus der Thüga-Gruppe mit unserer Standortanalyse hochprofitable Standorte finden, die zunächst nicht eingeplant waren«, so Christoph Gebele von Geospin.

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur erhält weiteren Anschub durch die soeben gestartete dritte Förderrunde des Bundes.

Die Fördergelder unterstützen beim Aufbau von bis zu 10.000 Normalladern und 3.000 Schnellladern.

Effizienter Einsatz der Fördermittel

Mit dem Förderaufruf ist die Analyse auch für weitere Partner interessant, die jetzt die Chance sehen, ihr Ladenetz effizient auszubauen, so die Thüga.

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