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Das Internet der Dinge eröffnet Chancen für neue Geschäftsmodelle und Services, sagen Experten. Kommunen können sich den Trend zunutze machen und das IoT-Netz für die Wirtschaftsförderung vor Ort nutzen. So wie jetzt in Regensburg.

25. Oktober 2018
Bild: lassedesignen/fotolia.de
(Bild: lassedesignen/fotolia.de)

Die Stadt in der Oberpfalz verfügt seit kurzem über ein öffentlich zugängliches Netz für das Internet der Dinge (IoT), das stadtweit verfügbar ist. Nach Angaben des Netzbetreibers Sigfox handelt es sich um das deutschlandweite erste Netz dieser Art.

Ultraschmalband

Es ergänzt den bisherigen Breitbandausbau der Stadt um eine neue Ultraschmalbandtechnologie und ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Hochschulen sowie Behörden uneingeschränkten Ultra-Schmalband-Zugang zum Internet der Dinge, heißt es in einer Sigfox-Mitteilung.

»Das Internet der Dinge eröffnet die Chance auf viele neue Geschäftsmodelle und Services, die unsere Bürgerinnen und Bürger sowie die hier ansässigen Unternehmen künftig nutzen können«, so Regensburgs Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer laut Sigfox.

Den Angaben zufolge können per Ultraschmalbandtechnologie Sensoren und Gegenstände mit dem Internet verbunden werden, für die Breitbandtechnologien wie WLAN oder Mobilfunk zu teuer oder zu energiehungrig sind, heißt es.

Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von Brand- und Wasserrohrbruchmeldern über den Glascontainer, der sich selbst meldet, wenn er voll ist, bis hin zu Feinstaubsensoren zur Lenkung des Stadtverkehrs in Echtzeit oder die Fernauslesung von Verbrauchszählern für beispielsweise Gas oder Wasser.

»Die Stadt wird evaluieren, welche Einsatzfelder sich anbieten, um das Netz auch selbst zu nutzen«, so Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Nutzer von Ultraschmalbandtechnologien sind laut Sigfox nicht nur auf Straßen und Plätze in einem Radius von rund 300 Metern rund um eine WLAN-Basisstation beschränkt.

Funknetzabdeckung

Sie können demnach das Netz überall im Stadtgebiet nutzen, sofern man sich in einem Radius von rund fünf bis zehn Kilometern um die nächst gelegene Funkstation bewege, heißt es. Laut Sigfox wird die Stadtverwaltung für die Regensburger Unternehmen zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft Informationsveranstaltungen zum neuen IoT-Netz organisieren.

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