Das Ziel: potenzielle Kunden für PV-Speicher oder Ladesäulen effizient ausfindig zu machen. Das Freiburger Unternehmen vertreibt den „Kundenfinder“ unter anderem bei Stadtwerken.

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Energieversorger stehen bei der Vermarktung neuer Geschäftsmodelle vor der Herausforderung, potenzielle Kunden gezielt anzusprechen. Für den Vertrieb von Produkten wie PV-Speicher oder Ladelösungen für Elektroautos fehlt es häufig an Informationen für die präzise Ansprache.

„Die Folge sind hohe Streuverluste, sprich: hohe Kosten bei geringem Ertrag“, so das Thüga-Tochterunternehmen in einer Produktbeschreibung.

Verbraucherdaten und Geoinformationen

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Die Geospin-Lösung kombiniert anonymisierte Verbraucherdaten und Geoinformationen mithilfe künstlicher Intelligenz

Prognosen

Die Software generiert Prognosen, die veranschaulichen, wo genau der Vertrieb eines neuen Produktes am sinnvollsten ist. „Durch die fokussierte Kundenansprache steigen die Erfolgschancen neuer Produkte und die Akquisekosten pro Kunde sinken“, heißt es in einer Thüga-Mitteilung.

Von der Postleitzahl zur Heatmap

Der von Geospin entwickelte Kundenfinder identifiziert auf Basis von Postleitzahlen attraktive Gebiete, für den Vertrieb von PV-Speichern und Ladelösungen für Elektroautos. Zukünftig soll das Tool um weitere Produkte ergänzt werden, wie zum Beispiel Gasheizungen oder Wärmepumpen. Dabei werden über 800 Merkmale abgefragt.

„Der von uns entwickelte Algorithmus lernt ständig dazu“, erläutert Dr. Christoph Gebele, Leiter Business Development, Marketing und Vertrieb. „Je mehr Daten er verarbeitet, desto präziser wird er. Die Lernergebnisse können auf andere Regionen übertragen werden, um weitere Gebiete mit affinen Kunden ausfindig zu machen.“